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Energiespeichersysteme optimiert – INVENOX

INVENOX die grüne Revolution

INVENOX hochwertige Lithium-Ionen Batteriespeicher für mobile und stationäre Anwendungen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen INVENOX doch kurz vor!
INVENOX ist ein Hightech-Startup, das hochwertige Lithium-Ionen Batteriespeicher für mobile und stationäre Anwendungen entwickelt und produziert. Unsere Expertise beläuft sich auf die Auslegung von Energiespeichermodulen und –systemen inklusive Batteriemanagementsystem sowie die Abstimmung in die Applikation. Die Gründung erfolgte aus der Technischen Universität München heraus, wo wir die einzigartige Batteriepacktechnologie CONCHIFERA auch erforscht haben. Das Kernteam umfasst 5 motivierte Personen, die INVENOX mittlerweile in eine eigene Immobilie mit Produktionsstraße geführt haben.

Wie ist die Idee zu INVENOX entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zur Ausgründung kam durch eine Aufgabe am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik. Wir sollten einen Energiespeicher für ein Elektrofahrzeug aufbauen. Da wir an den bisher auf dem Markt befindlichen Technologien allerdings viele Kritikpunkte fanden, haben wir den Entschluss gefasst, einen neuen Weg zu gehen. Nachdem unsere Technologie dann auch funktionierte und wir erkannten, dass sich in dem Bereich von hochwertigen aber dennoch kostengünstigen Energiespeichersystemen ein enormer Markt verbirgt, haben wir Stück für Stück die Ausgründung vorbereitet und 2014 dann gegründet.
Das Gründerteam hat sich letztendlich am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik (TUM) gefunden. Erst saßen wir in verschiedenen Büros und haben nur ab und zu miteinander gearbeitet, aber durch die Aufgabe, ein Energiespeichersystem aufzubauen, sind wir in ein gemeinsames Büro übergesiedelt und haben dann die Entwicklung begonnen. Das war jetzt vor gut vier Jahren.

Von der Idee bis zum Start was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen bis zum Start waren meiner Einschätzung nach zum einen das fehlende Verständnis, wie eine Idee aus der Forschung einmal ein fertiges Produkt werden soll. Aber durch mehrere Workshops und der schrittweisen Entwicklung und Verbesserung der Prototypen konnte sich mehr und mehr ein Bild herauskristallisieren. Eine weitere Herausforderung waren die „fachfremden“ Gebiete für einen Ingenieur, also Vertrieb, Marketing, Finanzen, Strategie usw. Hier musste man sich viel Wissen erst aneignen. Die technischen Herausforderungen waren auch nicht leicht, aber zumindest waren diese Aspekte auf bekanntem Gebiet.

Wer ist die Zielgruppe von INVENOX?
INVENOX stellt Lithium-Ionen Batteriesysteme und –module für den B2B Markt her, also für die Hersteller von Endprodukten. Unsere Zielgruppe sind Hersteller von Serienprodukten, die einen Bedarf an sicheren, langlebigen und performanten Energiespeichersystemen haben. Die Anwendung sollte allerdings keinen zu kleinen Energiespeicher benötigen – unsere Vorteile werden erst ab einer Kapazitätsgröße von ca. 500 Wh deutlich. Hierbei können die Kunden aus dem mobilen oder stationären Bereich kommen. Durch unseren kompakter Aufbau und unsere Technologie können wir Argument liefern, die die Kunden zu überzeugen.

Wo kommen die Batterien zum Einsatz?
Unsere Kunden kommen aus sehr verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Reinigungsmaschinen, elektrische Roller, Sportboote und Yachten, elektrische Fahrzeuge mit drei und vier Rädern oder Forschungseinrichtungen. Wir haben auch Anfragen von großen, stationären Batteriecontainern. Im Prinzip können wir jeden Kunden beliefern, der kleine, mittlere oder auch sehr große Energiespeichersysteme benötigt.

Welchen Service bieten Sie dem Kunden?
Neben unseren Batteriemodulen und –systemen bieten wir Unterstützung bei der Auslegung von Energiespeichersystemen für die jeweilige Anwendung sowie bei der Applikationsintegration an. Auch können wir Langzeit- und Leistungstests für unsere Kunden durchführen, die das Verhalten der Batterie oder der einzelnen Zelle überprüft. Darüber hinaus können wir aufgrund unseres eigenen BMS auch ein Realtime Monitoring anbieten. Das bedeutet, dass wir das Verhalten der Batterie im täglichen Betrieb aufzeichnen, analysieren und auswerten können, und somit Optimierungspotentiale für den Kunden quantifizieren können.

INVENOX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser Ziel ist es, sehr zeitnah unsere bisherigen Erfolge im Vertrieb in größere Serienaufträge zu verwandeln und die Produktion auszuweiten. Nebenbei wird natürlich auch unser bisheriges Energiespeichersystem optimiert und neue Produkte entwickelt. In den kommenden Jahren soll unser Portfolio um Komplettlösungen für ausgewählte Anwendungen erweitert werden.
Wir haben uns das Ziel gesetzt, in den kommenden Monaten unser Team stark zu erweitern um die Projekte bearbeiten zu können und neue Marktsegmente zu erschließen. Wir wollen den sich rasch entwickelnden Bedarf an Energiespeichern nutzen und unsere Produktionskapazitäten stetig ausbauen.
In fünf Jahren werden wir sowohl auf dem europäischen Markt, als auch im südostasiatischen Raum unsere Produkte vorfinden und ein unsere Produkte in verschiedenen Anwendungen etabliert haben. Gemeinsam mit unserem Netzwerk und unseren Produkte wird sich INVENOX zu einem stabilen Unternehmen entwickelt haben.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ein wichtiger Tipp aus der Erfahrung ist: Verfolgt eure Ideen und seit überzeugt, dass ihr recht habt, aber: Verlasst euch auf Zahlen, Daten und Fakten, nicht auf Einschätzungen, Gefühle oder Meinungen.
Ein wirklich entscheidender Faktor für den Erfolg ist mit Sicherheit das Team. Nur ein funktionierendes Team schafft es, harte Zeiten zu überstehen und auch bei Rückschlägen weiterzumachen. Vertrau auf dich und dein Team – denn nur das Team hat die intrinsische Motivation, die Firma zum Erfolg zu führen – Informationen von außen sind gut und wichtig, sie sind allerdings immer zu überprüfen.

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